Anboulen Neuenkirchen-City

‚Anboulen‘ auf der neuen Boule-Anlage in Neuenkirchen-City

Der Frühling und das ‚Gute-Laune-Spiel BOULE‘ sind in Neuenkirchen angekommen
Die Jagd auf das ‚Schweinchen‘ hat begonnen.

Am Sonntag, 08.04.2018 um 16:00 Uhr war es endlich so weit. Edmund Bischoff, der als Mitinitiator zum ‚Anboulen‘ auf der neuen, schönen Boule-Anlage in Neuenkirchen-City eingeladen hatte, warf die erste ‚offizielle‘ Kugel – damit hat die Jagd auf das ‚Schweinchen‘ auch hier endlich begonnen. ‚Schweinchen‘ nennt man liebevoll die kleine hölzerne Zielkugel, die man für das ‚Gute-Laune-Spiel BOULE‘ benötigt. Die Boule-Kugeln selbst sind aus Metall – unterschiedlich in Größe und Gewicht.

Frühlingshafte – ja schon fast schon sommerliche – Temperaturen lockten am Sonntag nicht nur viele Besucher in die Neuenkirchener City zum bunten ‚Frühlingsmarkt‘ – viel interessiertes Publikum fand auch den Weg zur Boule-Anlage am Verbindungsweg zum Hecking-Center – Höhe ‚Karl-Leisner-Haus‘.

Weil die ‚Boulefreunde Neuenkirchen‘ großartig von ihren Freundinnen und Freunden vom ‚Boule-Treff-Wettringen‘ und auch von einigen Aktiven der ‚Boulefreunde St. Arnold‘ unterstützt wurden, ging das Konzept auf. Obwohl der Boule-Platz noch butterweich ist, konnte in einigen spannenden Partien einem breiten Publikum demonstriert werden, was die ‚Faszination Boule‘ ausmacht.

Es waren insofern auch genug sach- und fachkundige Aktive vor Ort, um die vielen Fragen rund um das Thema Pétanque-Boule‘ zu beantworten.

„Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ‚Boccia‘ und ‚Boule‘“? – so lautete eine der am häufigsten gestellten Fragen. Edmund Bischoff dazu: „Also – der Unterschied zwischen ‚Pétanque‘ und ‚Boule‘ ist so groß, wie zwischen ‚Badminton‘ und ‚Federball‘ – und ‚Boccia‘ ist eine ganz andere Kugelsportart, mit ganz anderem Material. Wenn ‚Boule‘ einfach wäre, würde es ‚‘Boccia‘ heißen“, fügte er schmunzelnd hinzu.

„Kann man ‚Boule‘ leicht lernen?“ wollte ein älterer Zuschauer wissen. „Boule kann man in jedem Alter erlernen. Es ist ein generationen übergreifender Sport. Boule ist leicht zu erlernen. Probiere es doch einfach mal aus“, ermunterte Dieter Nyhues aus Wettringen den Fragenden. Das war aber wohl doch noch zu früh. 

Also händigte Dieter dem interessierten Zuschauer eine Info-Broschüre zum Boule-Spiel aus – zeigte ihm aber schon einmal die richtige Kugelhaltung und den richtigen Schwung beim Kugelwurf. Dabei hatte er den Fragenden einfach geduzt. Richtig. Beim ‚Gute-Laune-Spiel Boule‘ sprechen sich alle nur mit Vornamen an und es gilt für alle das ‚Du‘ – Standesunterschiede gibt es also nicht.

Inzwischen war die erste Partie zu Ende. Nachdem sich das Sieger-Team beim Verlierer-Team für das schöne Spiel bedankt hatte, stieß man gemeinsam auf die gelungene Eröffnungspartie an. Nicht mit Rotwein oder Pastis – wie in Frankreich üblich – sondern mit einem ‚Kühlen Blonden‘ – einer ‚Gersten-Kalt-Schale‘.

Die Partie auf der Parallelbahn lief noch, denn Boule ist leicht zu spielen – aber schwer zu gewinnen.
Nicht immer hilft das Auge bei der Entscheidung, welche Kugel denn jetzt den Punkt gemacht hat – manchmal hilft nur das Maßband. „Schießen oder Legen?“ –  auch eine Frage, die sich während einer Partie immer wieder für das Team stellt. Für Boule-Freund Bernd Paschke keine Frage: „Besser rechtzeitig mutig schießen, als sich anschießend tot legen“, lautet sein Credo.

Inzwischen hatten sich auf der freie gewordenen Bahn bereits wieder zwei Mannschaften gefunden – wünschten sich ‚Schönes Spiel‘ und schon begann die Jagd auf das ‚Schweinchen‘ erneut.

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